Trainingslager Flims 2018

Trainingslager 2018, Flims

First day, Friday

Normalerweise starten wir mit dem Trainingslager in die aktuelle Saison. Diesmal hatten wir aber bereits zwei Spiele in den Beinen. Besser: Siege! Es stellte sich die Frage, was denn in Flims trainiert wird, denn besser kann es gar nicht werden. Bekanntlich gehen wir aber nicht „nur“ für das Training ins Lager, das Gesellschaftliche und die Kameradschaftspflege soll auch seinen Platz haben.

Gestartet wurde mit einem feinen, der Jahreszeit angepassten, Mittagessen bei unserem Sponsor, Restaurant Frieden, in Bülach. Nach der gekonnten Ladeaktion von Fahrer Maede und Gehilfe Schäli fuhren wir gemäss Zeitplan pünktlich ab, bis zum nächsten Migrolino. Das ist die Migros bei den Shell-Tankstellen, bei welcher Alkohol erstanden werden kann, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Einstimmig wurde beschlossen, dass trotz des bevorstehenden Freitagstrainings die Fahrt mit einem kleinen Bier verkürzt werden sollte.

Das kleine Bier forderte bei den einen einen Halt im Glarnerland, bei den anderen einen im Heidiland. Da wir alle in einem Bus sassen, mussten wir zweimal die Fahrt unterbrechen. Heidi wartet bereits auf uns, denn wir waren genau um Punkt vor Ort.

Bei unserer Ankunft in Flims regnete es aus den düsteren, grauen Wolken. Nur die harten Senioren hielten sich an den Zeitplan und liessen ihren Körper langsam auf Betriebstemperatur kommen mittels einen Einlaufen auf der Aussenanlage. Andere Wölfe fokussierten ihr Tun auf die Aktivitäten nach dem Training. Priorität erhielt dabei ein Fass voller Eisschnee zum Kühlen der restlichen Biere und Feldschlösschen-Büchsen. (Um die Wortwahl des Captains aufzugreifen.)

Streng und gekonnt führte uns Tiis durch das Training. Die zwei Goals standen für einmal in der Mitte des Eisfeldes, denn vorerst war nur ein Michi auf Platz, respektive Eis. Er hatte die Aufgabe bei beiden Goals Torschüsse zu verhindern, von beiden Seiten. Maede wurde zum Assistenz-Trainer befördert und stellte jeweils die Pylonen an die richtigen Orte. Gräflein kam gerade so sieben Minuten zu spät, dass es ihm nicht mehr fürs Training reichte. „Augenzwinkern“.

Ende des Trainings, zurück in der Garderobe: Musikboxen hatten wir genügend, nachdem alle SMS gecheckt wurden, wurden die Boxen dann auch tatsächlich mit Musiksignalen versorgt. Hit auf Hit.

Das Training war genug lang, die Biere und Büchsen waren mittlerweile kalt.

Im Konvoi fuhren wir in die Tiefgarage unserer Unterkunft und bezogen diese auch gleich. Dank gekonntem Packen der Koffern und Hockeytaschen, genügend Routine oder einem einheitlichen Kleidungsstil, wobei ich hier an die RedWolf-Bekleidung denke, waren die Zimmer schnell bezogen, sofern sich die Tür öffnen liess.

Das Restaurant, welches Mario für uns ausgesucht hatte: Weltklasse! Danke Mario! Ein Dreigang-Menu für 35. —Sfr. von der edlen Sorte, welches auf der Rechnung sogar nur mit 32. —zu Buche schlug. Wein tranken wir nur eine Flasche. Maui hat einfach mal so bestellt. Irgend so ein Restwein aus der Degustation von gestern. Auch dies war gut getroffen. Danke Maui! In der Flasche, übrigens neu für uns aufgemacht, (so viel zum Restwein) befanden sich fünf! Liter Wein.

Nachdem uns die nette Dame vom Service mit Tipps ihren Namen verriet, ging das Bestellen einfacher. Buchstabe für Buchstabe verriet sie uns. Wenigstens nicht wie bei Scrabble, sondern schon in der richtigen Reihenfolge: „eS“ war der erste Buchstabe. Mit Esperanta lag ich falsch ……

Bestellt wurde dann hauptsächlich Gin-Tonic.

Zur fortgeschrittenen Zeit wurden die jungen Wölfe müde und wollten zu Bette gehen.

Am Geburtstag! Macht man doch nicht. Happy Birthday, Roman! Kurzerhand wurde das allseits bekannte Geburtstagslied angestimmt und Roman sass wieder in unserer Runde. Die kurzfristige Geburtstagsfeier wurde am Nachbartisch auch wahrgenommen. Die junge, hübsche, blonde Dame wollte plötzlich wissen, ob wir alle „happy“ seien und uns Getränke ausgeben.

Zweiter Tag, Samstag

Hatten wir nicht gesagt, die Zeit sei zu früh, dies müsse man korrigieren. Oli hatte dies bei seiner Planung nicht mehr auf dem Schirm. Wir waren aber alle pünktlich draussen, bereit zur Abfahrt.

Frühstück gab es im Sportzentrum Prau la Selva. Nach dem ersten Eistraining am Samstag, fand die Generalversammlung in der Garderobe statt. Die Beschlüsse, Änderungen und Wahlen sind dem Protokoll zu entnehmen. Hatten wir schon mal eine Generalversammlung an einem Geburtstag eines Mitgliedes? Beim Mittagessen im italienischen Restaurant erhielt Roman einen Tiramisu Dessert. Wir begnügten uns mit Pasta, Pizza und Kaffee.

Die nach Zeitplan eingeräumte freie Zeit wurde individuell genutzt. Ping-Pong, Schlafen, Fernsehen oder Postkarten besorgen. Die Ausrüstungen waren beim zweiten Eistraining trotz sehr gutem Secomaten in der Garderobe noch feucht, warm waren sie nicht mehr. Tiis forderte uns nochmals so richtig, bis wir dann die letzte halbe Stunde doch noch spielen konnten. Der Samstag-Abend soll ja auch verdient sein. Unterdessen hat es draussen begonnen richtig zu schneien und anzusetzen auf der Strasse. Unser Bus mit den Alljahresreifen kam vom Sportzentrum Prau la Selva nicht mehr rauf bis an die Hauptstrasse. Auch leer nicht. Für uns hies dies, zuerst laufen und dann noch schieben. Das Nachtessen war wie vor zwei Jahren im asiatischen Restaurant. Die Müdigkeit drückte bei allen durch, auch bei denjenigen, die einen Mittagsschlaf gemacht hatten. Bald wurde klar, dass der Hauptabend wohl gestern gewesen ist. Wir gingen früh zu Bette und schliefen etwas länger. Das Rudel reduzierte sich ständig.

Last one, Sunday

Gut hatten wir für den Sonntag keinen Gegner gefunden. Acht Feldspieler sind übrig geblieben und der doppelte Michi. Die Eiszeit haben wir nicht 100% ausgenutzt, dafür hatte es zu wenig Isostar im Getränk.

Die Heimfahrt auf der schwarz geräumten Strasse gestalte sich gewohnt lustig und unterhaltsam.

Herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Trainigsweekends beigetragen haben. Namentlich: Oli, Mario, Schäli, Maede und Tiis.

 

Seuzach, 6.11.2018, Höfi, Vorname: Daniel

 

 

 

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