vs. Penguin Jets

Ein weiteres Heimspiel in der fast ausverkauften Arena. Hitzige Stimmung unter den Fangruppierungen. Beste Voraussetzungen für einen guten Match gegen einen altbekannten Gegner.

In der Garderobe war jedoch von dieser Stimmung nichts zu spüren. Überwiegend ging es bei der Matchvorbereitung der Wölfe um Scheisse. Es wurde gemunkelt, dass sich einige Wölfe wegen schlechter Verdauung und damit verbundener unkontrollierbarer Ausscheidung abmelden mussten.

Im Verlaufe dieses sehr spannenden Gesprächs stellte sich jedoch auch heraus, dass gewisse Wölfe die Einstellung vertreten, dass dies kein Abmeldegrund ist.

«Mer cha doch au Ishockey schpiele wenn mer dä schisser hed»

Nun zum Match:

Unter den Zuschauern muss sich das Gespräch in der Garderobe herumgesprochen haben. Nur so ist es zu erklären, dass praktisch sämtliche Zuschauer zu Matchbeginn wieder weg waren.

Nichts desto trotz legten die Wölfe wie die Feuerwehr los und lagen sehr schnell 2:0 vorne. Ein beruhigender Vorsprung und Zeit eine kleine Pause einzulegen. Dies taten wir und gewährtem dem Gegner ein wenig mehr Freiheiten. Auch der Torhüter machte mit und versuchte herauszufinden, ob er tatsächlich jeden Schuss reinlassen kann. Somit war der Vorsprung bald Geschichte und wir lagen 2:7 hinten. (Anmerkung Torwart: 5 Schüsse hintereinander gingen tatsächlich rein, bevor es der Gegner schaffte, wiedermal den Torwart anzuschiessen).

So etwas kränkt uns dann jedoch schon in unserer Ehre. Die Wölfte mussten und wollten reagieren. Das machten wir und bis kurz vor Schluss konnten wir auf 8:9 verkürzen.

Goali raus, ein Latten und ein Pfostenknaller – Spiel vorbei! Die Wölfe wurden für die Aufholjagd nicht belohnt und kassierten eine knappe Niederlage.

Spannender Match – Hochs und Tiefs – tiefgründige Gespräche über Scheisse – feines Bier (Danke Vladi) – was will man mehr….

Zurück