vs. Schwerzi Sharks

Ein lauer Frühlingsmittwoch könnte man meinen, jedoch wird auch in Dielsdorf immernoch Eishockey gespielt. So trafen sich zahlreiche Wölfe im Hockey Tempel, was nicht selbstverständlich ist. Seit Monaten kämpfen die Wölfe mit Ausfällen jeglicher Art, aber an diesem Mittwoch war die Garderobe wieder ziemlich gut gefüllt. Der Gegner ein alt Bekannter, das Hinspiel war zwar ein frühmorgens Spiel in Wetzikon. Jedoch werden die Wölfe am frühen Morgen immer besser. Jetzt geht es darum dem Gegner auch zu zeigen das wir am Abend genau so hungrig sind wie morgen‘s früh. Trotzallem hatten die Wölfe grösste mühe Tormässig mitzuhalten, spielerisch waren die Wölfe mehr als ebenbürtig, nur wollte die Scheibe nicht ins Tor. Die Wölfe bissen sich richtig gehend das Gebiss am gegnerischen Torhüter aus und so kam der Gegner zu leichten Torchancen die auch kaltblütig ausgenutzt wurden. Das ganze Spiel hinkten die Wölfe 1-2 Tore hinterher. Im dritten Drittel hatte der Coach genug, es wurden wichtige Umstellungen vorgenommen, das System komplett umgestellt und jedem einzelnen Spieler mit Nachdruck ins Gewissen geredet. Nicht überrascht von dieser Massnahme, zogen die Wölfe in die letzte Schlacht. (Das letzte Drittel) Jetzt musste alles raus jede noch so kleine Energiereserve wurde angezapft, was auch einfach war, den wir hatten definitiv genug Bier um den Tank wieder zu Füllen. Vielleicht war es aber auch nur die Gewissheit das es nach dem Spiel nicht nur Bier, sonder auch noch einen Berliner für jeden Wolf zum verzehr bereit stand. Man(n) weiss es nicht genau woran es lag, aber auf einmal wurde die Spielintensität hoch geschraubt und so konnten wir einen 2 Tore Rückstand innerhalb von wenigen Minuten in eine 2 Tore Führung umwandeln. Die Halle stand Kopf mehrere Fans liessen sich zu Heiratsanträgen, zu Scheidungswünschen hinreissen, so eindrücklich war die Aufholjagd. Die Sprechchöre der Fans skandierten den besten Tag in Ihrem leben, nie wieder wird es einen solchen Tag geben. Zufrieden kamen die Wölfe in die Garderobe, es mussten ja auch zahlreiche Interviews gegeben werden, Erklärungen wurden gesucht. Doch als der Coach ebenfalls zufrieden zurück in die Garderobe kam, wurden mit vollem Genuss und Appetit die Berliner verzehrt und hoch gelobt. So wurde bis in die frühen Morgenstunden exzessiv gefeiert, es heisst einige Wölfe sind immer noch auf Siegestour mit Tram und Zug.

 

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